SCHÖN, dass du hier bist!

Für die, die es eilig haben

 

Ich bin Rebekka, aus dem schönen Erzgebirge in Sachsen. Jeden Tag eine neue Idee und am liebsten würde ich alles selber machen: Klamotten, Inneneinrichtung, Geschirr, Bilder… Es scheitert nur meist an der Zeit. Wem geht’s noch so?
Das was ich aber auf die Ketten bringe, seht ihr hier.

 


Die lange Geschichte?

 

Kreativ war ich schon immer. Meine Mama konnte alle Handarbeitstechniken die man sich so vorstellen kann: Stricken, Sticken, Häkeln, Klöppeln (erzgebirgische Handarbeitstechnik), Backen, Kochen, Nähen, Töpfern und und und… Wenn ich irgendwas lernen wollte, konnte sie es mir immer zeigen. Ich lass mir auch heute noch von ihr zeigen wie Knopflöcher gestrickt werden oder ein Bundsaum genäht wird. So breit wie meine Interessen gestreut sind, umso mehr Ideen hab ich und fühl mich ehrlich gesagt manchmal innerlich davon umhergetrieben. Und kann mich nicht entscheiden womit ich nun beginne. Und dann wird auch manchmal gar nichts.

 

 

Genauso ging es mir nach dem Abi und dann ist es ein eher technischer Studiengang geworden. Vor einem Kunststudium hab ich mich gescheut, da ich dachte, dass mir dazu das Talent fehlt. Mittlerweile sehe ich das etwas anders. Ich glaube, eine gewisse Grundbegabung braucht man schon, aber es steckt einfach so viel Übung dahinter, die einen dahin bringt wohin man möchte. Zumal meine Vorstellung von einem ‚Künstler‘ damals auch sehr seltsam war und ich mir nicht wirklich erklären konnte, wie man damit anständig seinen Lebensunterhalt verdienen sollte. Bei meinem Studium hab ich mich jedenfalls schnell gelangweilt und kleine Puppenstubenminiaturen aus ofenhärtender Knete modelliert. Das Studium hab ich abgeschlossen und dann kam für mich der Schock, dass ich mit einem sinnlosen Abschluss was anfangen muss, mit dem ich mein ganzes Leben glücklich würde sein müssen. Ihr könnt euch vorstellen wie groß das Loch war, in das ich da hinein gefallen bin. Nach ein paar Bewerbungen hat es mich in eine Werbeagentur verschlagen, wo ich das Handwerkszeug für die digitale Designarbeit lernte (das hatte ich im Studium nur sporadisch dran gehabt).

 

 

Und dann kam das Mama-Sein. Da beide Kinder viel und gern geschlafen haben, hatte ich auch Zeit den Dingen nachzugehen, die mir persönlich Freude bereiten. Neben nähen, sticken, Klavier spielen, gärtnern… ist das eben auch das Malen. Und dann hatte ich hier und da ein paar Postkarten gedruckt und für Freunde das ein oder andere Geschenk, ein paar Auftragsarbeiten… Was sich nicht so alles schönes entwickelt. Die Frage nach einem eigenen Onlineshop gab es auch immer wieder. Und so ist diese Website entstanden. Mittlerweile geh ich auch wieder einem ‚richtigen‘ Job nach (Hausgrafikerin für einen kleinen Betrieb) und male in meiner Freizeit.

 

 

Soweit bis hierhin. Und das schönste ist – die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. Wir sind alle unfertige Menschen. Von Geburt an, dürfen jeden Tag neues lernen und erleben, bis ins hohe Alter. Ich bin gespannt wo ich in 10 oder 20 Jahren stehen werde und inwieweit ich mich verändere. Gott hat sicherlich noch einiges in petto. Lasst uns zufrieden sein mit unserem Ist-Zustand und akzeptieren dass wir (noch) nicht perfekt sind und es nie sein werden. Gott legt in jeden von uns mehrere Berufungen und möchte dass wir ihnen folgen. Unsere Irrwege lässt er uns aber auch gehen.